Zdeněk Sýkora bezog bereits Anfang der sechziger Jahre als einer der weltweit ersten Künstler den Computer in die Vorbereitungen für seine Kunstwerke mit ein. Auch wenn er mit Systemen, Programmen und dem Zufallsprinzip arbeitete, blieb er doch ein Maler: Er beschäftigte sich auf originelle Weise mit Formen, Farben und ihrer Beziehung zueinander.
Zdeněk Sýkora starb am 12.07.2011 in Louny.

 

Neu : 
1. Die Entwürfe für das Zdeněk-Sýkora-Museum, die von Studierenden des Ateliers Stempel & Beneš an der Fakultät für Architektur der Tschechischen Technischen Hochschule erarbeitet wurden, finden Sie unter Links.
2. Wiederentdeckten Mosaiks von Zdeněk Sýkora in Litvínov.

 

Emil-Schumacher-Museum in Hagen - Auditorium
 

Dauerausstellung
Galerie moderního umění Roudnice nad Labem
seit 18. 6. 2016

Dauerausstellung
Alšova jihočeská galerie Hluboká nad Vltavou
seit 16. 4. 2016

Galerie Zdeněk Sklenář, Litomyšl
9. 4. - 29. 5. 2016 

Galerie města Loun ve Vrchlického divadle, Louny
4. 4. - 31. 5. 2016 

Pražákův palác, Moravská galerie v Brně
seit 1. 12. 2015 

Permanent Collection
GASK, Kutná Hora
25. 5. 2014 - 31. 5. 2017

Dauerausstellung der Kunst des 20. Jahrhunderts
Muzeum umění Olomouc
seit 14. 11. 2013

Redaktionell überarbeitete Fassung der Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Zdeněk Sýkora – System und Kraft der Linie“ im Emil Schumacher Museumin Hagen am 30. August 2015.

Autor: Hans-Peter Riese, 2015
In: Zdeněk Sýkora Linien, Přátelé Zdeňka Sýkory, 2015 

Text für den katalog "Zdeněk Sýkora Ein Mosaik für Litvínov". Der Stadt Litvínov und der Vereinigung Přátelé Zdeňka Sýkory, Litvínov und Louny, 2016.
Anlässlich der feierlichen Wiederenthüllung des Mosaiks von Zdeněk Sýkora im Kultur- und Veranstaltungszentrum Citadela in Litvínov am 29. Februar 2016 herausgegeben.
Author: Lenka Sýkorová, 2016
Thema: gestaltung architektonischer elemente

Am 23. 12. 2014 wurde auf dem Friedhof in Louny nach über einem Jahr Vorbereitungszeit der Grabstein für Zdeněk Sýkora aufgestellt. Der architektonische Entwurf stammt von Zdeněk Ziegler, an der Umsetzung waren Lenka Sýkorová und Vladimír Hubička beteiligt. Den schwarzen Granit aus Simbabwe ziert ein Linienmotiv Zdeněk Sýkoras. Die Wahl fiel nicht zufällig auf diesen Ort – der Künstler hatte ihn schon zu seinen Lebzeiten ausgesucht, da von hier die Silhouette des Böhmischen Mittelgebirges zu sehen ist, das er so sehr liebte. 

Der Architekt Josef Pleskot, Lenka Sýkorová und Andrej Škripeň erarbeiteten gemeinsam einen Entwurf für die Gestaltung der Piazzetta des Vrchlický-Theaters in Louny. Dieser Entwurf sieht vor, dass dabei eine geometrische Schwarz-Weiß-Komposition Zdeněk Sýkoras von 1962 verwendet wird. Obwohl sie ab 1963 den eisernen Vorhang des Theaters Louny schmückte, kennen wir sie heute nur noch von Fotografien, denn der Vorhang ging bei der Rekonstruktion zu Beginn des neuen Jahrtausends verloren. Durch die Verwendung dieser Komposition würde sie symbolisch vor das Theater in Louny zurückkehren, für das sie der berühmte Sohn dieser Stadt einst geschaffen hatte.